Als ich 19 war, habe ich das Geld sämtlicher Auftritte eines ganzen Jahres gespart und bin nach Las Vegas geflogen.
Mein Ziel: David Copperfield persönlich treffen.
Und tatsächlich habe ich es geschafft, wir haben nach seiner Show backstage über eine Stunde miteinander gesprochen.
Viele meiner Freunde hatten mir damals erklärt, warum das sowieso nicht funktionieren würde. Sie nannten mir dutzende Gründe. Bis heute ist diese Begegnung für mich ein weiterer Beweis dafür, warum wir Neinsagern nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken sollten. Manchmal lohnt es sich einfach zu schauen, was passiert.
Ich kann mich noch gut an meine erste Frage erinnern:
„Wie schreibt man eine gute Show?“
Copperfields Antwort steht bis heute über jedem meiner Showkonzepte.
In Großbuchstaben. Mit gelbem Textmarker markiert.
„Das Publikum schreibt die Show.“
Ich bin froh, dass ich diesen Satz so früh gehört habe.
Er lenkt den Blick auf das, was wirklich zählt.
Was nützt das beste Programm, wenn es denjenigen, für die es gedacht ist, nichts gibt?
Was könnte dieser Satz für Dich bedeuten?
Wer ist Dein Publikum?
Was ist für Deine Beziehung gerade wichtig?
Was beschäftigt Deine Kinder wirklich?
Und welcher Teil Deiner Arbeit bietet Deinen Kunden den größten Nutzen?
Übrigens:
Am Donnerstag,16.04.26 bin ich in der Show von Stefan Raab zu Gast. Die Sendung wird um 23:15 Uhr bei RTL ausgestrahlt. Die Aufzeichnung war letzte Woche – und es war schön, dort viele alte Bekannte wiederzusehen, unter anderem auch Stefan selbst.
Wir haben im Vorfeld lange überlegt, welche Nummer ich dort zeigen soll.
Der Satz, der uns schließlich zur richtigen Idee geführt hat:
„Das Publikum schreibt die Show.“
Einschalten lohnt sich also.
In diesem Sinne, wie immer herzlichst,
Euer Thorsten Havener
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